OLG

Gemeinsam lernen

Lernen ist ein grundlegendes Bedürfnis eines jeden Menschen. Die eigene Neugier, die Lust zu lernen sowie der Wunsch nach Leistung und Anerkennung sind dafür wichtige Antriebskräfte, die wir in unserem Lernsystem nutzen.

 

Bei uns steht jeder einzelne Schüler mit seinen individuellen Bedürfnissen und Fähigkeiten im Mittelpunkt. Durch die Struktur in den altersgemischten Lernhäusern haben die Kinder die Möglichkeit entsprechend ihres Entwicklungsstandes und unter Berücksichtigung der Bildungsstandards zu arbeiten.

 

Dabei nutzen sie die vielfältigen Kompetenzen ihrer Mitschüler. Auf diese Weise wird neben dem Erwerb von Kenntnissen auch ein soziales Lernen ermöglicht. Die Kinder übernehmen füreinander Verantwortung und erleben Unterstützung und Fürsorge. Gegenseitige Hilfe und Respekt werden so zu selbstverständlichen Werten, denn die Schüler lernen voneinander und miteinander.

 

Durch klare Abläufe, wiederkehrende Methoden sowie einheitliche Regeln ermöglichen wir ein ruhiges und intensives Arbeiten.

 

Die Struktur in den altersgemischten Lernhäusern bietet den Kinder die Möglichkeit, entsprechend ihres Entwicklungsstandes und unter Berücksichtigung der Bildungsstandards zu arbeiten.

Lerntagebuch   Gesprächskreis   Lernlandschaft   Soziales Lernen
             
Bildungs-
standards
  Bildungsplan   Regeln   Mediennutzung
             
Portfolio   Entwicklungs-
gespräche
  Notengebung   Nachmittags-
angebote
             
Lernzeit   Hausaufgaben   Förderung   Schulsozialarbeit
             
Mitbestimmung   Inputaufgaben   Präsentation   Inklusion
             

 

Lerntagebuch

Jeder Schüler besitzt ein Lerntagebuch. Darin dokumentiert er gemeinsam mit den Pädagogen seine Lernziele. Auf diese Weise wird die tägliche Arbeit der Schüler für die Eltern transparent. In regelmäßigen Auswertungsgesprächen werden mit den Kindern ihre nächsten Entwicklungsschritte besprochen.


Gesprächskreis

An jedem Unterrichtstag findet ein Gesprächskreis statt, der entsprechend einer vorgegebenen Struktur von einem Schüler moderiert wird. Hier wird Raum geboten, um Komplimente und Kritik zu äußern, Fragen zu stellen, Lernschwerpunkte zu besprechen und Feste zu feiern. Auf diese Weise entwickeln die Kinder die Fähigkeit, anderen zuzuhören, die eigene Meinung zu äußern, Konflikte konstruktiv zu lösen und Gespräche zu leiten.


Lernlandschaft

Jedes Lernhaus verfügt über vielfältige Lernmaterialien, die in Regalsystemen strukturiert sind, um den Ansprüchen der Schüler der Klassenstufen 1 bis 4 gerecht zu werden. Diese Lernumgebung unterstützt die Kinder bei einer kreativen und selbstständigen Arbeitsweise entsprechend ihrer individuellen Lernziele.


Soziales Lernen

Durch die tägliche Zusammenarbeit von „Groß und Klein“ wird das gemeinsame Leben und Lernen für die Schüler selbstverständlich. In einem familiären Gefüge lernen die Kinder eigene Stärken und Schwächen kennen und mit denen der anderen umzugehen. So erfahren sie Vielfalt als eine Chance und Herausforderung und profitieren von den Fähigkeiten ihrer Mitschüler.


Bildungsstandards sowie Thüringer Lehr- und Bildungsplan

Die Grundlagen für das Lernen an unserer Schule sind der Thüringer Lehr- und Bildungsplan unter Berücksichtigung des individuellen Lernstandes des einzelnen Kindes. Bei der Bewertung von Schülerleistungen orientieren wir uns an den Bildungsstandards.


Regeln

Für ein angenehmes Miteinander sowie ein erfolgreiches Lernen sind klare Regeln und Strukturen notwendig. In jedem Lernhaus stellen die Pädagogen gemeinsam mit den Schülern Regeln für das Zusammenleben auf. Diese haben sowohl am Vor- als auch am Nachmittag Gültigkeit und werden in den Gesprächskreisen regelmäßig ausgewertet und reflektiert.


Mediennutzung

Medien sind heutzutage unverzichtbar. Innerhalb der Zielarbeit lernen die Schüler einen sinnvollen Umgang und nutzen diese zur Unterstützung ihres Lernprozesses. Hierzu sind in allen Lernhäusern Computer mit Internetzugang sowie Leseecken vorhanden. Unsere Schulbibliothek sowie regelmäßige Besuche der Stadtteilbücherei erweitern das Spektrum der Möglichkeiten.


Portfolio und Entwicklungsgespräche

Die Lernentwicklung der Schüler wird in der Schuleingangsphase durch ein Portfolio dokumentiert. In regelmäßigen Gesprächen werden mit den Eltern Fortschritte und Schwerpunkte besprochen um das Lernen transparent zu gestalten und nächste Entwicklungsschritte festzulegen.

In den Kursen 3 und 4 finden halbjährlich Lernentwicklungsgespräche statt. Hier tauschen sich die Pädagogen gemeinsam mit den Schülern über Erfolge und die nächsten Lernziele aus. Einmal im Jahr werden diese den Eltern präsentiert.


Notengebung

Die Notengebung erfolgt ab der Klassenstufe 3. Um eine einheitliche Bewertung und Zensierung zu erreichen, legt das Pädagogenteam am Anfang jedes Schuljahres die Schwerpunkte der Notengebung fest. Hierbei werden die Vorgaben des Lehrplans und der Bildungsstandards berücksichtigt. In die Notengebung fließen neben dem Sachwissen auch andere Kompetenzen wie beispielsweise die Arbeitsweise der Schüler ein.


Lernzeit & Hausaufgaben

Am Schulnachmittag findet zweimal wöchentlich eine Lernzeit statt. Hier arbeiten die Kinder innerhalb ihres Lernhauses an den individuellen Zielen mithilfe von Materialien aus der Lernumgebung weiter. Dabei werden sie von ihren Erziehern und Lernhauslehrern begleitet.


Förderung

Innerhalb eines gut vernetzten Systems optimieren wir die Begleitung der Kinder in ihrem individuellen Lernprozess durch die Einbeziehung interner und externer Fachkräfte.

-> Hier finden Sie eine Übersicht der Fördermöglichkeiten


Schulsozialarbeit

Unsere Arbeit wird durch eine Schulsozialarbeiterin unterstützt. Als neutrale Gesprächspartnerin steht sie den Schülern, Eltern und Pädagogen zur Seite. Für unterschiedliche Schülergruppen bietet sie Angebote zu vielfältigen Schwerpunkten wie beispielsweise Sozialtraining, Sexualerziehung und Entspannungsübungen an. Zudem organisiert sie wöchentlich ein Elterncafé, das Raum für Gespräche bietet. Gern begleitet und unterstützt sie Eltern bei ihren Behördengängen.


Schülermitbestimmung

Unsere Schüler werden auf verschiedene Weise in den Schulalltag einbezogen. So führen wir sie an ein demokratisches Handeln heran. Neben ihren eigenen Lernzielen gestalten sie gemeinsam mit dem Pädagogenteam die Regeln für das Zusammenleben und helfen bei deren Umsetzung. Hierzu arbeiten die Kinder in unterschiedlichen Gruppen und Funktionen wie beispielsweise als Streitschlichter, Gesprächsleiter, Schüleraufsicht oder Lernhaussprecher.


Inputaufgaben

Um die Schüler bei der Erarbeitung neuer Lerninhalte zu unterstützen, finden regelmäßig Inputaufgaben statt. Entsprechend des Wissensstandes werden kleine Lerngruppen gebildet, die gemeinsam mit den Pädagogen Kompetenzen systematisch erarbeiten, festigen und auswerten.


Präsentationen

Ein fester Bestandteil unseres schulischen Lebens sind gegenseitiger Austausch und Präsentationen. Die Kinder erwerben so die Kompetenz, Inhalte anschaulich, themenbezogen und gut artikuliert darzubieten. In regelmäßigen Abständen findet ein gemeinsamer Abschlusskreis für die gesamte Schulgemeinschaft statt. Hier präsentieren die Lernhäuser einander die Ergebnisse ihrer Arbeit.


Inklusion

Uns ist es ein Anliegen, die Kinder entsprechend ihrer individuellen Voraussetzungen zu beschulen. In der Otto-Lilienthal-Grundschule lernen entsprechend unserer Möglichkeiten und Ressourcen auch Schüler mit sonderpädagogischem Gutachten an ihren spezifischen Zielen.